Einklang
 

Die langen Schatten sind verflogen,
nun strahlt der Morgen sonnenklar.
Und mit dem Frühling kommt gezogen
für mich die schönste Zeit im Jahr.

Im Haus kann ich nicht länger bleiben,
es lockt der Zauber der Natur.
Drum lasse ich mich lieber treiben
ganz wohlgemut durch Wald und Flur.

Lausch frohen Herzens Amseltönen,
lass kosen mich vom Sonnenschein.
Will etwas nur der Faulheit frönen,
und mal für mich alleine sein.

Mild streift der Wind der Erde Rücken,
der noch ganz feucht vom Morgentau,
mein Aug erfasst voller Entzücken,
manch schöne Blume, weiß und blau.

Es gibt unendlich viel zu sehen,
wohl unterm weiten Himmelszelt.
Ich bleibe gern ein Weilchen stehen,
wo es mir grade gut gefällt.

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In die Natur

Kaum ist die Frühjahrszeit erwacht,
da zieht es uns in die Natur.
Wenn morgens hell die Sonne lacht,
genießen wir die  Frische pur.

Wir frühstücken auf dem Balkon,
der Kaffee duftet in der Tasse.
Von Ferne her tönt monoton
Motorenlärm der Autostrasse.

Nicht rasten, haben keine Ruh,
blau angemalt das Himmelszelt.
Und fröhlich suchen ich und du,
den allerschönsten Platz der Welt.

Genießen so die schöne Zeit,
umgeben von des Frühlings Pracht.
Und alles scheint so endlos weit,
bis spät die Dunkelheit erwacht.

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Betrachtung

 

Schau nur, wie die Sonne lacht,
die der Morgen uns gebracht.
Schenkt der Seele Lebensmut
und tut jedem Wesen gut.

Hör nur, wie die Amsel singt,
und ihr Lied so herrlich klingt,
dringt in jedes Haus hinein,
zu den Menschen groß und klein.

Sieh den Flieder, er gedeiht
In der Frühlingssonnenzeit.
Bienen tummeln sich geschwind,
weil sie gar so fleißig sind.

Hör das Treiben ringsumher,
keinen hält es drinnen mehr.
Man die Zeit so recht genießt,
bis der Regen wieder fließt.

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Junger Tag

 

Der junge Tag schickt mir vom Himmel
den schönsten Sonnenstrahl,
der Balsam ist für meine Seele
und auch für Berg und Tal.

Der junge Tag vertreibt die Sorgen
aus meinem Herz geschwind,
lässt Kummerwolken weiter wandern,
die unerwünscht heut sind.

Der junge Tag zieht mich nach draußen,
fühl Leichtigkeit in mir.
Und mit viel Heiterkeit im Herzen,
tret ich vor meine Tür.

Dann wandre ich im Sonnenscheine,
hinaus in diese Welt.
Und bleib – wohin die Füße tragen
solang es mir gefällt.

 

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Frohes Erwachen

Nach einer sternenklaren Nacht
da kann der Tag nur schöner werden.
Am Horizont die Sonne lacht,
denn es ist Sommer hier auf Erden.

Der frühe Morgen lädt mich ein,
die Fenster ganz weit aufzumachen.
genieß’ den warmen Sonnenschein,
fühl’ tief in mir ein froh` Erwachen.

Kein Wölkchen hoch am Himmel steht,
der Tag ist ganz nach meinem Sinn.
Die Arbeit leicht von Händen geht,
ein Liedchen sing ich vor mich hin.

Ich lass mich heute nicht verdrießen,
und schließe meine Sorgen aus.
Den Sommertag will ich genießen,
der Mittag lockt mich aus dem Haus.

Mein Ziel ist nicht das bunte Treiben,
ist nicht die Hektik im Verkehr.
in meinem Garten will ich bleiben,
genieß die Ruhe um mich her.

Ist dann der Abend klar und kühl,
wirkt ein Spaziergang wahre Pracht.
Der Mond und auch die Sterne, viel,
sind Paten einer neuen Nacht.

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Erwacht

 

Es streift des Frühlings sanfte Hand
behutsam über Stadt und Land,
schenkt neues Leben, neues Sein,
hüllt uns in bunte Farben ein.

Trug gestern noch die Zeit ein Grau,
strahlt heut` der ganze Himmel blau.
Der Wiesen erstes zartes Grün
will voller Wonne neu erblühn.

Die Gänseblümchen, Löwenzahn,
Narziss und Tulpen nebenan,
ja selbst der weiße Fliederbaum
hat ausgeträumt den Wintertraum.

Auch mich hält es nicht mehr daheim,
und wandre in den Tag hinein.
Grüßt mich ein warmer Sonnenstrahl,
grüß ich zurück viel tausendmal.

Der milde Wind streift mir durchs Haar,
ich fühl mich heut so wunderbar
und seh, wie schon im Morgenglanz
die Vögel halten frohen Tanz.

So bin ich eins mit der Natur,
ich tanke hier die Frische, pur.
Sie ist wie reiner Lebenssaft,
und schenkt mir wieder neue Kraft.

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Frühlingsbilder

Ich sehne mich nach grünen Auen,
der Sonne ersten warmen Strahl,
der hoch vom Himmelszelt dem Blauen
herunterfällt auf Berg und Tal.

Dann locken mich der Vögel Lieder
schon früh hinaus in Wald und Flur,
So wand´re ich gern hin und wieder
recht wohlgemut durch die Natur.

Genussvoll atme ich die Düfte
der frischen Blütenvielfalt ein,
und überall schwebt durch die Lüfte
ein Hauch von Kräutern würzig, fein.

Blüh´n erst die Krokusse im Garten,
dann weiß ich wohl, es ist so weit:
Vorbei ist nun das lange Warten
und es beginnt des Frühlings Zeit.

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Ode an den Lenz

 

Du kommst wie eine sanfte Brise,
bringst Wärme unsrer Winterhaut,
du trägst die Farbe einer Wiese,
du kommst gezogen ohne Laut.

Du bist wie Sonne nach dem Regen,
du lockst hervor den kleinsten Wurm.
bist nach der Andacht Gottes Segen,
du bist die Ruhe nach dem Sturm.

Du holst die Kälte aus den Wänden,
die uns der Winter dargebracht,
du nimmst die Menschen an den Händen,
und führst sie aus der langen Nacht.

Du lässt uns alle fröhlich lachen
und bläst manch Sorgenfalte fort,
gibst Kraft den Kranken und den Schwachen
du krönst mit Freude jeden Ort.

Du lässt die Kinder munter singen,
die Vögel unterm Himmelszelt.
Lässt deine Weisen hell erklingen,
als gäbs nichts Schönres auf der Welt.

Du zauberst Frohsinn hier auf Erden,
lässt wachsen Blumen dort und hier,
Du machst, dass alle glücklich werden,
Herr Lenz und dafür danken wir.

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