Morgenstund hat Gold im Mund

 

Kaum bin ich aus dem Schlaf erwacht,
begrüßt mich schon der junge Morgen.
Und wenn die Sonn´ durchs Fenster lacht,
vertreibt sie meine kleinen Sorgen.

Ich liebe diese frühe Zeit,
wenn es noch still im Hause ist.
Genieße es, wenn man zu Zweit
den Alltag auch einmal vergisst.

Das Frühstück wird nun ausgedehnt,
Kaffee, wie  duftet er so frisch.
Die Zweisamkeit man sich ersehnt,
mit Liebe deck ich unsren Tisch.

Musik dringt aus dem Radio,
von draus` der Vögel froher Sang.
Dass es dich gibt macht mich so froh,
die Zeit mit dir wird niemals lang.

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Abendlied

Es senken sich die letzten Strahlen
der Sonne über's Häusermeer.
Und in der Dämmerung, der fahlen,
zieh'n dunkle Schatten schon einher.

Die Luft ist kühl, die Bäume rauschen,
gar immerfort ihr altes Lied.
Man muss dem Abendvogel lauschen,
der stetig seine Kreise zieht

Gar freundlich ist er uns gesonnen,
der Mond, der dort am Himmel steht.
Hat seine Wand'rung nun begonnen,
die um die ganze Erde geht.

Die Grillen zirpen in der Ferne,
und eine Eule klagt ihr Leid.
Am Firmament leuchten die Sterne,
der nächste Morgen ist noch weit.
 

Dämmerung

 

Am Himmel roter Feuerball,
ein Tag, der sich dem Ende neigt.
Wie schön die Ruhe überall,
weil ringsumher jetzt alles schweigt.

Und eingehüllt in diese Stille
tret ich hinaus ins Abendlicht.
Nicht weit im Felde - eine Grille,
und auch der Mond ist schon in Sicht.

Ich wand´re wohl geradeaus
dem Sonnenuntergang entgegen.
Vorbei an so manch´ fremden Haus,
bin froh, niemandem zu begegnen.

Der Abend soll der Meine sein,
verlier mich ganz in wache Träume.
Laß` nieder mich auf moos`gem Stein,
und lausch dem Rauschen alter Bäume.

Nun wirds lebendig überall,
die Sonne hat sich längst gesenkt.
Und schon hat eine Nachtigall
ihr schönstes Liedchen mir geschenkt.

Ein Käuzchen ruft und eine Eule,
man hört es sicherlich sehr weit.
Bleib´ sitzen hier für eine Weile,
zum heimwärts gehen ist noch Zeit.

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Im Morgengrauen

 

Es zieh`n die ersten Sonnenstrahlen
im Osten auf - der Tag beginnt.
Schon werden alle Träume fallen,
weil sie der Morgen von mir nimmt.

Recht früh will ich das Bett verlassen,
denn dies ist mir die schönste Zeit.
Noch ist es ruhig auf den Strassen,
ich öffne meine Fenster weit.

Nun dringen zu mir all die Düfte
der Blumen, die im Garten stehn 
und munter fliegen durch die Lüfte
die Vögel, weit kann ich sie sehn.

Ein sanfter Wind bewegt die Bäume,
und weiße Wölkchen westwärts zieh'n.
Dann dringt die Sonne in die Räume,
wo auch die letzten Schatten flieh’n.
 

Am Morgen

 

Wie ist der Morgen frisch und jung,
im Bette hält es mich nicht mehr.
Bin froh gelaunt und voller Schwung,
ich lieb die frühen Stunden sehr.

Mir schnell einen Kaffee gemacht,
und freu’ mich auf den neuen Tag.
Der Himmel blau, die Sonne lacht,
frag mich, was er wohl bringen mag?

Lehn weit zum Fenster mich hinaus,
und atme ein die frische Luft.
Nach Regen sieht es heut nicht aus,
vom Garten her weht Blütenduft.

Die Farne leicht im Winde wehn,
und Rosen zeigen volle Pracht.
Das Flügelvolk ist auch zu sehn,
denn die Natur ist schon erwacht.

Ein Vogel setzt sich plötzlich nieder
Die Fensterbank scheint dafür recht.
Er trällert munter seine Lieder,
ich sage nur, ist gar nicht schlecht.
 

Abendstille

 

Es zieht mich fort aus engen Räumen,
ein langer Tag liegt  hinter mir.
Und weil es nichts gibt zu versäumen,
lass ich mich treiben vor die Tür.

Hier schließ ich kurz die Augenlider,
die Lungen atmen Frische ein.
Von Ferne her dringt zu mir nieder,
durch Baume sanfter Mondenschein.

So lenk ich sinnend meine Schritte,
mich zarter Blütenduft umweht,
hinfort, wo in des Waldes Mitte,
ganz einsam eine Bank da steht.

Hier kann ich lang genug verweilen,
und  einmal ganz ich selber sein.
Und keiner drängt mich zum Beeilen,
wenn Abendstille hüllt mich ein.

 

 

Hochzeitstag

 

Wie rasch ist sie vergangen,
die Zeit viel Stunden maß.
Als wir uns kennenlernten,
damals – ich nie vergaß.

Wie jung wir beide waren,
das Später lag noch fern.
Wir waren frisch Verliebte
und hatten uns so gern.

Verantwortung zu tragen,
das lernten wir bei zeit,
Doch das Zusammenwachsen
war keine Leichtigkeit.

Mitunter gab es Schranken,
dann sprachen wir kein Wort,
weil jeder fiel ins Schweigen
an einem andern Ort.

So mussten wir erst lernen,
dass trotz manch Schwierigkeit
wir miteinander reden,
und meiden Einsamkeit.

Wir lernten uns zu finden,
zu gehn im gleichen Schritt.
Und hatten wir dann Sorgen,
ging auch die Hoffnung mit.

Wir wuchsen fest zusammen,
zwei Menschen gleiches Ziel.
Wir meisterten Probleme,
es gab davon recht viel.

So reisten wir durch Jahre,
der Freud folgte manch Leid.
Wir hielten fest zusammen,
auch in der schlechten Zeit.

Schau ich zurück auf gestern,
hab ich gleich frohen Mut.
Wir haben viel geleistet
die Sterne stehen gut.

 

Für dich

 

Für dich lass ich die Sonne scheinen
schieb Regenwolken von dir fort,
lass Rosen blühen ohne Dornen,
und Fröhlichkeit an jedem Ort.

Für dich da räume ich mit Freude,
dir aus dem Weg den größten Stein,
hier meine Hand, nimm sie zu Hilfe,
ich leg Vertrauen mit hinein.

Für dich da hole ich vom Himmel
den schönsten Regenbogen gern,
er strahlt in seinen schönsten Farben,
hält Schmerz und Kummer von dir fern.

Für dich mögen die Schnuppen fallen,
und Wünsche in Erfüllung gehn,
für dich soll jeder Tag im Leben,
im Zeichen steten Glückes stehn.

 

Ein Lachen

 

Ich schenke dir ein kleines Lachen,
soll dich erfreuen jeden Tag.
Es hilft dir bei so vielen Sachen,
wo einfach nichts gelingen mag.

Ich schenke dir ein kleines Lachen,
das Freude bringt in deine Zeit.
So möchte ich dich glücklich machen,
und schieb den Kummer fort, so weit.

Ich schenke dir ein kleines Lachen,
es gibt dir Trost zu jeder Stund,
Es liegt beim täglichen Erwachen,
voll Liebe stets auf meinem Mund.

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Bei Kerzenschein

 

Romantisch, wie ich nunmal bin,
sitze ich gern bei Kerzenschein.
Und seh`darin erst einen Sinn,
kann ich mit dir zusammen sein.

Allein ist es nur halb so schön,
komm, setz dich zu mir nieder.
Lass zu, dass ich dich nun verwöhn,
heute, morgen, immer wieder.

Leg deinen Arm ganz fest um mich,
die Augen will ich schließen.
Dann werden wir ganz sicherlich,
der Stunden viele noch genießen.

 

So wie ich bin

 

Ich bin nun mal so, wie ich bin,
zu ändern mich hat wenig Sinn.
So sorge ich mich wirklich sehr,
um liebe Menschen um mich her.

Ist traurig wohl mein lieber Schatz,
in meinem Herz - immer sein Platz.
Da kann er alles mir erzählen,
von Sorgen, die ihn oftmals quälen.

Ich möchte ihm stets hilfreich sein,
in Not ihn lassen nicht allein.
Manch trüben Tag zu überstehen,
und stets an seiner Seite gehen.

Die Freunde sind wie ein Geschenk,
sehr oft und gern ich an sie denk.
Und darum sorge ich mich sehr,
wenn ich von ihnen lang nichts hör.

Ich möcht in ihrer Näh` verweilen,
will Freud und Leid mit ihnen teilen.
Sie tröstend in die Arme schließen,
auch wenn dabei die Tränen fließen.

Nicht nur bei Not, nein auch am Glück,
nehm ich gern teil ein kleines Stück.
Drum sorge ich für Fröhlichkeit
und gute Laune, Allezeit.

So bin ich nun mal wie ich bin,
nach Lästigkeit steht nicht mein Sinn.
Doch bin ich da zu allen Zeiten,
für Menschen, die mir viel bedeuten.

 

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